© MGV Trier-Euren

Die Presseartikel des Männergesangverein Trier-Euren

Dirigent geht nach 42 Jahren

(Trier-Euren) Bei seinem Liederabend im Druckwerk in Euren führte Chordirektor Manfred Neimann zum letzten Mal das Dirigat des Männergesangvereins Trier-Euren 1912 e.V.

Als Leiter des größten Männerchors der Stadt Trier hat er 42 Jahre lang den Chor musikalisch geprägt und weiterentwickelt.

Das Konzert begann mit den beiden Liedern "Das Morgenrot" und "Festgesang der Musik", mit denen er seine musikalische Arbeit im Chor begann. Mit einem Arrangement von Evergreens aus bekannten Kinofilmen und einem Medley der größten Hits von Udo Jürgens stellte Manfred Neimann mit seinen Sängern des Traditionschors anschließend unter Beweis, dass auch ein Männerchor in der heutigen digitalisierten Welt die Zuhörer begeistern kann, bevor er den Taktstock an seinen Nachfolger, Chorleiter Thomas Rieff, übergab.

In Anerkennung der außerordentlichen Verdienste, die sich Manfred Neimann in seiner langen Leitung des Chors erworben hat, wurde er zum Ehrendirigenten ernannt. Mit einer Abwandlung des von ihm getexteten Liedes "Mein Trier" bedankte sich dann der Chor mit zwei persönlichen Strophen bei seinem Dirigenten. Neben dem Männergesangverein Trier-Euren begeisterte in einem abwechslungsreichen Programm beim Liederabend der niederländische Mannenkoor aus der Region Overijessls die fast 300 Zuhörer mit byzantinischen Klängen.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 12.10.2015


Frühschoppen soll Altern stoppen" - Eurener Sänger suchen neue Mitglieder

(Trier) Ein 103 Jahre alter Verein geht neue Wege: Der Männergesangverein (MGV) Trier-Euren versucht schon seit Jahren, dem steigenden Durchschnittsalter der Sänger entgegenzuwirken. Um auch interessierte Männer außerhalb Eurens anzusprechen und vom Zusammenhalt des Chores zu überzeugen, veranstaltet der MGV am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr die erste Trierer Frühschoppen-Chorprobe im Eurener Druckwerk.

Trier. "Wir Sänger sind alle zusammen alt geworden", sagt Werner Götz, erster Vorsitzender des Männergesangvereins Trier-Euren. Dabei bezieht er sich auf die Nachwuchssorgen, die den Verein seit Jahren quälen. Viele Aktionen seien bereits unternommen worden, doch nur die persönliche Ansprache zeige Wirkung.

Um den momentan 56 Sänger starken Chor durch junge Stimmen zu erweitern, veranstaltet der MGV am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr die erste Trierer Frühschoppen-Chorprobe im Eurener Druckwerk.

Mit dieser Veranstaltung versuchen die Sänger, auch Männer von außerhalb zu begeistern, in deren Stadtteile es keine Männergesangvereine mehr gibt. "Leider führt die mediale Welt dazu, dass sich immer weniger Menschen engagieren. Zugereiste suchen selten die Gemeinschaft in ortsansässigen Vereinen", stellt Chorleiter Manfred Neimann fest. Ihm ist es wichtig, im MGV Trier-Euren Jung und Alt zu integrieren: "Bei uns wird jeder ältere Sänger akzeptiert. Diese Männer sind große Stützen - niemand wird bei uns aussortiert." Auch im Repertoire wird für jede Altersklasse etwas geboten: "Wir singen sowohl Stücke von Elvis Presley und Udo Jürgens als auch traditionelle Literatur. Lieder aus allen Epochen sind bei uns abrufbar", sagt Neimann.

Oberstes Ziel des Chores ist es, die Gemeinschaft untereinander zu pflegen. Diese ende nicht nach der Probe, sondern fange dann erst an, sagt Hans Ripp, stellvertretender Schriftführer: "Manche Sänger spielen Karten, andere unterhalten sich - jeder interessiert sich für den Nebenmann."

Highlights im Vereinsjahr sind die Konzerte, aber auch Wanderungen und Feiern. Alle zwei Jahre findet zudem eine große, mehrtägige Sängerfahrt statt, bei der es die Männer in alle Teile Deutschlands verschlägt. Dabei kooperiert das Ensemble mit den dortigen Vereinen und begleitet beispielsweise Gottesdienste musikalisch.
Viele Sänger können sich beim Singen entspannen, was immer wieder neu motiviert: "In der Probe kann ich meinen Alltag hinter mir lassen. Wir singen nicht, weil wir müssen, sondern aus Spaß", sagt Hans-Werner Steffens, der seit drei Jahren im MGV aktiv ist. Mit seinem Umzug nach Euren sei es für ihn selbstverständlich gewesen, die Tenöre mit seiner Stimme zu unterstützen. Auch Götz, der vor 41 Jahren nach Euren zog, bereut es nicht, den Verein lange Zeit im Vorstand unterstützt zu haben: "Der MGV gehört zu meiner Familie und ist eine Leidenschaft."

Zahlreiche Studien zeigten zudem, dass Singen das Wohlbefinden fördere und Stress abbaue, werben die Eurener Sänger. Dass die Lebenserwartung durch die Musik steigt, lässt sich am Altersdurchschnitt des Vereins wohl bestätigen. Doch freuen sich die Sänger auf neue Männer, die die Tradition des Chores aufrechterhalten: "Wenn ein Verein aufgelöst wird, engagieren sich viele Mitglieder nicht in anderen Ensembles - wer einmal aufhört, fängt selten wieder an", sagt Neimann. Genau das möchte er zusammen mit seinen Kollegen für seinen Chor verhindern.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 03.03.2015


DEM Männergesangsverein treu

(Trier-Euren) Auf ein ereignisreiches Vereinsjahr hat der Männergesangsverein Trier-Euren 1912 bei einer Feierstunde zurückgeschaut. Als Höhepunkt stand die Sängerfahrt im Vordergrund, aber auch Rücktritte und ein Sterbefall trafen den Verein im vergangenen Jahr.

Viele Ehrungen konnte der erste Vorsitzende Werner Götz mit dem Vorsitzenden des Kreischorverbandes Kurt Müller vornehmen. Ernst Maus erhielt für 60 Jahre die goldene Ehrennadel, gefolgt von Werner Götz, Leo Fuka und Günter Zitz für 50 Jahre, Herbert Krauß und Adolf Welter für 40 Jahre und Michael Schilz, Norbert Hermes und Gert Müller für 25 Jahre. Die Sänger Stefan Hanakam und Paul Lüders singen seit 20 Jahren im MGV. (red)/Foto: MGV

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 21.01.2015


Weihnachtsfeier 2014

Wie immer zum Jahreswechsel, begehen die Sänger mit Ihren Damen ihre Weihnachtsfeier. „Eingeläutet“ wird die Feier durch einen Gottesdienst, welchen die Sänger musikalisch umrahmen, und dabei ihren verstorbenen Mitgliedern gedenken.

Im Anschluss traf man sich im Druckwerk, um gute Gespräche zu führen, um gut zu speisen und den Heiligen Sankt Nikolaus zu empfangen, welcher dann an Hand seines großen Buches das Vereinsjahr passieren ließ. Während des gemütlichen Teiles sang man gemeinsam Weihnachtslieder. Bei dieser Gelegenheit wurden aber auch Ehrungen vorgenommen.



Eurener Sänger für ihre Treue geehrt
(Trier) Die Sängerfahrt ist einer der Höhepunkte des MGV Trier-Euren im vergangenen Jahr gewesen. Zudem ehrten der Vorsitzende Werner Götz und der Vorsitzende des Kreischorverbands, Kurt Müller, einige Mitglieder des Vereins: Als ältester Sänger erhielt Ernst Maus für 60 Jahre die goldene Ehrennadel, gefolgt von Werner Götz, Leo Fuka und Günter Zitz, die jeweils 50 Jahre im Verein sind. Herbert Krauß und Adolf Welter wurden für 40 Jahre und Michael Schilz, Norbert Hermes und Gert Müller für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die Sänger Stefan Hanakam und Paul Lüders singen 20 Jahre im MGV. (red)/Foto: MGV Trier-Euren.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 05.01.2015


Vorstandswechsel beim MGV Trier-Euren 1912 e.V.

Mit 63 aktiven Sängern sieht der Männergesangverein Trier - Euren 1912 e.V. seine aussergewöhnliche Chorgemeinschaft bestätigt. Dies ist ein Fazit der jüngst stattgefundenen Mitgliederversammlung, geleitet vom stellv. Vorsitzenden Werner Götz.

Schwerpunkt der Berichterstattung des Schriftführers Josef Schirra waren die breit gefächerten Aktivitäten des MGV der letzten beiden Jahre. Die Sängerfahrt ins Weserbergland, Familientag, musikalische Weinprobe, Stimmbildungsseminar oder Jubiläen, sie alle ermöglichten so manche berichtenswerte Anekdote. Besonders hervorzuheben waren die vielen Konzerte und Auftritte auch ausserhalb des Stadtteils.

Der Kassenwart Achim Dahlem sowie die Kassenprüfer bestätigten dem Verein eine unverändert wirtschaftlich gesunde Basis, so dass in einer anschliessenden Abstimmung der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Bei den turnusmäßig stattgefundenen Neuwahlen wurde Werner Götz als neuer erster Vorsitzender gewählt mit Franz-Rudolf Junge als zweiter Vorsitzender. Ferner gewählt bzw. bestätigt wurden Josef Schirra als Schriftführer mit Stellvertreter Gert Müller, Joachim Dahlem als Kassenwart mit Stellvertreter Hans Ripp, Alois Metze und Karl-Heinz Lohmer als Materialwarte sowie die Notenwarte Hardi Greza und Stefan Hanakam. Als Beisitzer wurden Edgar Bartz, Klaus Philipps und Thomas Metzler gewählt.

Der Chor freut sich jetzt schon auf sein kommendes Programm wie das Konzert im Bürgerhaus Trier - Euren am 05.07.2009 oder die Ascoli Tage im September 2009.

Alle Interessierten lädt der MGV recht herzlich zu seiner wöchentlichen Probe Dienstags um 20 Uhr im Bürgerhaus Trier-Euren ein.
Quelle: Trierischer Volksfreund vom 05.03.2009


Für Gott und Unicef, Männerchöre gestalten Andacht

TRIER-EHRANG. (gkl) Wenn jede Andacht und jeder Gottesdienst in der Fastenzeit solch einen Zulauf hätte, könnte sich Pastor Markus Nicolay, Pfarrer in Ehrang, wahrlich freuen. Voll besetzt war die Pfarrkirche St. Peter bei der kirchenmusikalischen Andacht, zu der der Männerchor MGV 1880 Rheinland Ehrang e.V. eingeladen hatte.

Unterstützt wurde der Männerchor vom MGV 1912 Trier-Euren, von der Flötistin Marianne Collet-Stier und vom Trierer Domorganisten Josef Still. Das fast zweistündige Programm hatte man in den Dienst einer guten Sache gestellt, in dem man die Kollekte für das Kinderhilfswerk Unicef bestimmt hatte. Den Auftakt gestaltete Still an der für die Region nicht unbedeutenden Orgel des Ehranger Gotteshauses mit Johann Sebastian Bachs Präludium in c-Moll, BWV 546, einem eher nachdenklichen Werk aus der Feder des Thomaskantors, bei dem Still auf alle glänzenden und strahlenden Klangfarben verzichtete.

Fastenzeit im Mittelpunkt

Dieser, wie auch die weiteren Orgelbeiträge von Felix Mendelssohn Bartholdy (3.Sonate) und die achte Station des Kreuzweges von Marcel Dupré füllten in technischer wie musikalischer Hinsicht tadellos das Gotteshaus. Collet-Stier schloss sich dem in den Werken von Gabriel Fauré (Siciliene) und Carl Philipp Emanuel Bach (Sonate in G-Dur) problemlos an. Auch die Chöre hatten ihre Beiträge auf die Fastenzeit abgestimmt und sakrale Werke für ihre Vorträge ausgesucht. So startete der MGV aus Ehrang unter der Leitung von Musikdirektor Reinhold Neisius mit Gerhard Rabes Vertonung des Psalms 103, "Lobe den Herrn, meine Seele" und interpretierte im späteren Verlauf von Johannes Brahms "In stiller Nacht", nach einem Text von Friedrich Spee.

Schuberts Hymnus als Herausforderung

Doppelchörig begann der MGV aus Euren unter dem Dirigat von Chordirektor Manfred Neimann zunächst mit einer Litanei aus der Osterliturgie und der Vertonung des achten Psalms "Herr unser Herrscher", das der Komponist Herrmannjosef Rübben mit einem leicht zeitgenössischen Klanggewand versehen hat.

Gemeinsam gestalteten die beiden Chöre das vielleicht anspruchsvollste, sicherlich aber beeindruckendste Werk des Abends, den Hymnus für achtstimmigen Männerchor "Herr unser Gott" von Franz Schubert. Beiden Chören und damit auch den Chorleitern darf man eine große Anerkennung nicht verweigern, wenngleich die Ehranger Sänger den besseren Eindruck hinterließen. Sie folgten ihrem Chorleiter williger. Wenn ihre Beiträge einmal intonatorisch ins Schwimmen gerieten, hatten sie deutlich weniger Probleme, wieder in sicheres Fahrwasser zu kommen, und es fiel dem Chor deutlich leichter, Pianopassagen auch als solche zu gestalten. Trotzdem: Der herzliche Applaus war verdient - für beide Chöre.

ma/bru

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 31.03.2007


Wohltat für Ohren und Orgel, Benefizkonzert des MGV Trier-Euren in Heiligkreuz

TRIER-HEILIGKREUZ. (red) Zu einer Wohltat im doppelten Wortsinn wurde das Benefizkonzert des Männergesangvereins Trier-Euren in der Pfarrkirche Heiligkreuz.

Pastor Georg Goeres begrüßte die Gäste und bedankte sich für diese Initiative, die über die Stadtteil- und Pfarrgrenzen hinweg die Anschaffung einer neuen Orgel für die Pfarrkirche St. Michael in Trier-Mariahof unterstützt.

Mit kraftvollen Klängen beeindruckten rund 60 Sänger die zahlreichen Zuhörer in der voll besetzten Pfarrkirche. Chordirektor Manfred Neimann hatte mit sicherem Gespür für Ort und Anlass ein Programm zusammengestellt, das seinen Sängern auf den Leib geschnitten war. Dabei war die dargebotene geistliche Musik abwechslungsreich und kurzweilig. Schon zu Beginn - die Sänger trugen ein Licht in den Händen und zogen singend ein - zeigten sie mit einem ostkirchlichen Gesang ihre Erfahrung im Genre sakraler Musik. In den A-cappella-Kompositionen von Hilber und Stockhausen ließ der Chor unter dem bewährten Dirigat von Manfred Neimann auch die leisen Töne hören.

Zugleich präsentierten die Eurener Sänger mit dem bewegenden Vortrag zweier Spirituals stilistische Vielfalt. Die Sopranistin Vera Ilieva vertrat die französische Romantik mit einer innigen Interpretation des "Parce Domine" von Charles Gounod. Zu den doppelchörigen Werken, etwa dem "Ehre sei Gott" von Gustav Adolf Merkel, platzierten sich die Sänger ab unterschiedlichen Stellen im Kirchenraum.

Das berühmte "Ave Maria" von Schubert, Mozarts "Laudate Dominum", Bizets "Agnus Dei" und "Dank sei dir, Herr" von Händel musizierte man gemeinsam mit Vera Ilieva und Kiara Sealy (Gesang), sowie Burkhard Pütz (Orgel und Klavier). Die beiden Mezzosopranistinnen verliehen dem Männerchorklang eine seidige Brillanz, welche die Zuhörer in andere Welten entführte. Dekanatskantor Burkhard Pütz erwies sich hierbei als zuverlässiger und einfühlsamer Begleiter an der Orgel, indem er trotz beträchtlicher räumlicher Entfernung zwischen Orgel und Chor ein präzises Zusammenwirken ermöglichte. Das Konzertprogramm bot auch eine Uraufführung: die vom Trierer Komponisten Heinz Heckmann geschaffene Partita für Orgel zu dem Lied "Maria, breit den Mantel aus". Sie erklang in zeitgenössischem Stil, erhaben und klangprächtig, dabei fern aller süßlichen Marienfrömmigkeit und bot dem Zuhörer mit reizvollen, nuancierten Klängen einen neuen Zugang zu diesem traditionsreichen Lied. Pütz hatte die Komposition durch zwei Solostimmen ergänzt und so stimmten schließlich alle Zuhörer gemeinsam mit den Solistinnen in den Gesang ein. Die begeisterten Konzertbesucher dankten den Ausführenden mit viel Beifall im Stehen. Das ehrenamtliche Engagement aller Mitwirkenden bei diesem Benefizkonzert zu Gunsten einer neuen Orgel für die Pfarrkirche St. Michael wurde reichlich belohnt: Mit 1.645 Euro Spendenerlös am Ende des Konzertes ist der Förderkreis Orgelbau in Mariahof der Verwirklichung seines Zieles ein Stück näher gekommen.

hpl/bru


Quelle: Trierischer Volksfreund vom 05.10.2007


Startschuss für Proben, MGV Euren bereitet sich auf den Herbst vor

TRIER-EUREN. (red) Der MGV Trier-Euren startet mit einem Benefizkonzert in der Pfarrkirche Heiligkreuz ins zweite Halbjahr. Am kommenden Dienstag, 8. August, beginnt nach den Ferien wieder die Chorarbeit für den MGV. Die musikalischen Vorbereitungen für die Eurener Kirmes vom 19. bis zum 21. sowie am 24. August sind abgeschlossen, so dass die Proben für anstehende Konzerte sofort beginnen.

Zum ersten Mal gibt der MGV ausserhalb des Stadtteiles Euren ein Benefizkonzert. Auf Einladung veranstaltet der Chor unter der Leitung von Chordirektor FDB Manfred Neimann in der Pfarrkirche Heiligkreuz ein Konzert zur Mitfinanzierung der neuen Orgel für die Pfarrkirche St. Michael, Mariahof. Das Konzert findet am 1. Oktober um 17.30hr unter der Mitwirkung von Vera Ilieva, Mezzosopran, und Burkhardt Pütz, Orgel, statt.

Ein weiteres Highlight bietet ein eintägiges Stimmbildungsseminar im November 2006 mit den beiden hervorragenden Dozenten Frau Eva Leonardy, Sopran, sowie Herrn Thomas Kiefer, Kantor an der Hohen Domkirche zu Trier. Gleich zu Beginn des Jahres 2007 wird der MGV zusammen mit dem Musikverein Trier-Euren sowie dem Kirchenchor der Pfarrkirche St. Helena, Euren, ein gemeinsames Konzert zum Abschluss des 175-jährigen Jubiläums des Kirchenchores veranstalten.

Neue Sänger sind zum Probenbeginn am Dienstag Abend um 20 Uhr im Bürgerhaus Euren willkommen.

hpl/bre


Quelle: Trierischer Volksfreund vom 05.08.2006


Sängerfreuden inmitten großer Kultur, Der Männergesangverein Trier-Euren 1912 e.V. hatte in sechs Tagen zwölf Auftritte

TRIER-EUREN. (red) 52 Sänger auf großer Reise: Der Männergesangverein Trier-Euren fuhr durch die Fränkische Schweiz und sang mit neuen Freunden.

Nach Obertrubach-Bärnfels in der Fränkischen Schweiz führte die Sängerfahrt den MGV Trier-Euren 1912 e.V. Gleich am ersten Abend trafen die 52 Sänger in ihrem Hotel mit dem örtlichen, gemischten Chor zusammen, der sein Mai- und Frühlingssingen veranstaltete. Gemeinsam verbrachten sie den Abend mit fränkischen und moselländischen Liedern. Der MGV Trier-Euren war unter der musikalischen Leitung von Werner Bodschard, bekannt von der Unterhaltungs- und Showband "Funkies", unterwegs. Er war kurzfristig als Dirigent eingesprungen.

Bei der Rundfahrt durch die Fränkische Schweiz besuchte der Chor die von Balthasar Neumann errichtete Basilika in Gößweinstein. Auch dort wiederum sangen die Eurener kirchenmusikalische Werke.

Weitere Stationen auf der Reise waren die Teufelshöhle und die Städte Bayreuth und Bamberg. Ob im Markgräflichen Opernhaus, der Erimitage, im Bamberger Dom, in der Basilika Vierzehnheiligen oder der Traditionsbrauerei Schlenkeria, die Eurener fanden stets den richtigen Ton.

Insgesamt brachte es der Chor während der sechstägigen Fahrt auf zwölf öffentliche Auftritte.

Bei ihrer gesanglichen Mitgestaltung der Heiligen Messe in Obertrubach an Christi Himmelfahrt sorgten die Eurener Sänger für gut gefüllte Kirchenbänke.

Der MGV Trier-Euren freut sich jetzt schon auf die nächste Sängerfahrt in zwei Jahren, wenn sie wieder singend, lachend und fröhlich als Botschafter des Trierer Mosellandes durch fremde Gegenden ziehen.

api/bre


Quelle: Trierischer Volksfreund vom 10.06.2006


Erfolgreich ohne "dritten Mann", Kirchen-Konzert in Euren verbreitet noch einmal Weihnachtsstimmung

Von unserem Mitarbeiter LUDWIG HOFF

TRIER-EUREN. Der "dritte Mann" fehlte beim Kirchen-Konzert mit den Jungen Tenören in der Pfarrkirche St. Helena in Euren. Doch das war nicht weiter schlimm. Die verbliebenen zwei "Jungen Tenöre" überzeugten auch so. Und der veranstaltende Männergesangverein Trier-Euren ebenfalls.

Die 700 (bei ausgesuchten Liedern mitsingenden) Besucher in der Pfarrkirche St. Helena bildeten schon für sich genommen eine imposante wie auch stimmgewaltige Kulisse in dem Gotteshaus. Zu einem wirklich richtigen Hochgenuss avancierte das Kirchen-Konzert dann durch die "Jungen Tenöre" sowie einen aus 59 Sängern bestehenden Eurener Männergesangverein (MGV), der seine gesanglichen Qualitäten voll und ganz zu entfalten vermochte.

Unverkennbare Handschrift

Die grundsoliden Chorleistungen trugen die unverkennbare Handschrift der Arbeit von Chordirektor Manfred Neimann, der den Männerchor seit mehr als 30 Jahren leitet und dadurch für Kontinuität auf hohem Niveau sorgt. Neimann war es auch, der die Jungen Tenöre nach Euren verpflichtete. Kleine Reminiszenz an Euren: Auf Duo-Stärke dezimiert, starteten die verbliebenen Tenöre Hubert Schmid und Hans Hitzeroth mit dem Gastspiel ihre deutschlandweite "Live-Tour". Die kurzfristige, krankheitsbedingte Absage des dritten jungen Tenors, Bernhard Hirtreiter, tat dem weiteren Konzertverlauf keinen Abbruch. Nur musste das ursprüngliche Programm klassischer geistlicher Musik ein klein wenig abgeändert werden.

Ob Solo oder Gemeinschafts-Auftritt mit dem MGV: Die anmutigen Stimmen von Hubert Schmid und Hans Hitzeroth bereiteten den Liebhabern hoher Singkunst einen wahren Festtag. Folglich wollte der Schlussapplaus fast nicht enden. Der Moment, der womöglich alle Zuhörer am meisten ergriff, stellte sich bei der Zugabe ein, als das Hallelujah aus Händels Weihnachts-Oratorium erklang. "Durch dieses Konzert möge die Liebe Gottes in unsere Herzen gelangen", hatte Pfarrer Franz-Josef Hohn die Besucher zu dem außerordentlichen Konzert eingestimmt.

ph/hpl


Quelle: Trierischer Volksfreund vom 01.06.2006


Wein und Gesang, 150 Gäste beim MGV Trier-Euren

TRIER-EUREN. (dis) Rund 150 Gäste waren der Einladung des Männergesangvereins (MGV) Trier-Euren 1912 zur dritten Auflage der musikalischen Weinprobe in das Bürgerhaus gefolgt. Sie erlebten einen eindrucksvollen Abend bei guten Weinen und hervorragendem Gesang.

Garanten für den erfolgreichen Abend waren neben dem bestechend guten Gesang der über 40 Aktiven unter den Leitung von Chordirektor Manfred Neimann die acht guten Weine aus den heimischen Anbaugebieten und natürlich Kellermeister Bernward Keiper aus dem Hause Reichsgraf von Kesselstatt. Während er mit "geübter Zunge und herausragenden Fachkenntnissen" die Weine aus den Anbaugebieten Mosel-Saar-Ruwer vorstellte, kredenzte die Ruwertaler Winzertanzgruppe aus Waldrach die edlen Tropfen. Zu der Weinprobe konnten die Gastgeber auch die Ruwer-Weinkönigin Julia I. und den kommenden Trierer Karnevalsprinzen Niki I. begrüßen.

Zu den jeweiligen Weinen, unter ihnen auch ein 2004er Weißer Burgunder vom Weingut Reichsgraf von Kesselstatt oder ein 2004er Riesling Kabinett aus der Lage Waldracher Krone vom Weingut Frank Meyer, präsentierte der MGV gern gehörte Weinlieder. Den Höhepunkt der Weinprobe bildete ein 2002er Trierer Eiswein aus dem Jesuitenwingert vom Weingut Peter Terges aus Olewig.

Der MGV hatte sich für seine Vorträge nicht in Chorformation aufgestellt, sondern die Sänger standen in lockerer Runde an Stehtischen und konnten so ebenfalls die angebotenen Weine verkosten.

Die Gäste fanden diese gesellige Form bei der Darbietung deutschen Gesangguts als äußerst angenehm. Treffender Weise eröffneten die Sänger mit dem Stück "Aus der Traube in die Tonne ..." den Abend. Denn ohne die Arbeit der Winzer zu beschreiben und zu würdigen, könne dieser schöne Abend nicht angeboten werden. Passend auch das Lied "Trier" von Karl Werding. "Der nächste Wein ist unter den "Roten Felsen" der Stadt gewachsen und passt entsprechend zum Gesangsvortrag", kommentierte Keiper. Die Besucher waren sich einig: Dem MGV und Bernward Keiper gelte es Dank zu sagen, für die Idee und den gelungenen Abend.

Immer für eine Überraschung gut

Der MGV Euren ist ein Chor, der neben der prächtigen Präsentation immer für eine Überraschung gut ist. So hat er wieder eine Besonderheit in Vorbereitung. Am 8. Januar präsentiert er sich im Rahmen des Weihnachtskonzertes in der Pfarrkirche St. Helena zum dritten Mal mit den "Drei jungen Tenören".

jac/hpl


Quelle: Trierischer Volksfreund vom 09.11.2005


Der MGV Trier-Euren schloss sein Jubiläumsjahr mit einer Sängerreise nach Lermoos ab

Im Dampfzug der ZillertalbahnFoto: MGV Trier-Euren
Im Dampfzug der Zillertalbahn
Foto: MGV Trier-Euren
Sängerreise nach LermoosFoto: MGV Trier-Euren
Sängerreise nach Lermoos
Foto: MGV Trier-Euren
Der MGV Trier-Euren führte seine diesjährige Sängerfahrt, die gleichzeitig der krönende Abschluss des Jubiläumsjahres war, nach Lermoos durch. Die 6-tägige Reise nach Tirol war für die aktiven Sänger der Lohn für die vielfältigen Mühen der vergangenen Monate. Die bewährten Reiseleiter Hans Ripp und Norbert Hippchen haben es nun zum 10. Mal in Folge geschafft eine Sängerfahrt zu organisieren, die bei allen Teilnehmern ausnahmslos gelobt wurde. Dabei ist besonders zu erwähnen, dass von den insgesamt 58 aktiven Sängern 52 an der Sängerfahrt teilnahmen.

Neben gemütlichen und auch etwas anspruchsvolleren Wandertouren erklangen immer wieder schöne Lieder wobei nicht verborgen blieb, dass Trier an der wunderschönen Mosel liegt und hier ein edler Wein angebaut wird.

Mit reservierten Wagen der Holzbankklasse und dem modernen Kristallwagen stampfte der Dampfzug der Zillertalbahn von Jenbach nach Mayrhofen. Hier konnte der Hobbyeisenbahner Manfred Burkhardt aus dem 1. Tenor, ausgestattet mit original DB-Dienstmütze und Krawatte in Zusammenarbeit mit dem Zugführer die Fahrscheine seiner Sangesbrüder entwerten und das mitgeführte hochgeistige "Dampföl" ausschenken.

Höhepunkt der Reise war die gesangliche Mitgestaltung einer Pilgermesse in der Wieskirche in Bayern. Im Anschluß daran fanden die Sänger auf dem Parkplatz begeisterte Zuhörer woraus sich noch ein Geburtstagsständchen für eine ältere Dame entwickelte.

Die gelungene Sängerfahrt hat wieder gezeigt, dass auch bei Sängern zwischen 26 und 80 Jahren viel Spass, Frohsinn und gute Kameradschaft vorhanden ist. Der MGV Trier-Euren freut sich trotzdem über jeden neuen Sänger und möchte insbesondere junge Männer auffordern, einfach dienstags um 20.00 Uhr zur Probe ins Bürgerhaus zu kommen. Niemand muss vorsingen oder wird sonst in irgendeiner Weise geprüft. Interessant ist an dieser Stelle auch der Hinweis, dass wirklich (fast) jeder singen kann.


Quelle: Trierischer Volksfreund vom 31.05.2004


Kießlings Stimmgewalt begeistert

Beim Kirchenchor des Eurener MännergesangsvereinsFoto: Ludwig Hoff
Beim Kirchenchor des Eurener Männergesangsvereins
Foto: Ludwig Hoff
EUREN. (LH) Musikgenuss pur erlebten die 700 Besucher des traditionellen Kirchenkonzerts in der Pfarrkirche Euren. Gastsolist war der Trierer Startenor Thomas Kießling, der sich in den Dienst einer guten Sache stellte.

Die Weihnachtsgeschenke haben sich als alltagstauglich erwiesen oder sind so wertvoll, dass sie nur zu ganz besonderen Anlässen hervorgeholt werden. Tannenbaum und Weihnachtskrippe sind abgeräumt - wer denkt da noch an Weihnachten? Der Männergesangverein (MGV) Euren tut es noch - und mit ihm 700 begeisterte Zuhörer in der Pfarrkirche St. Helena.

Dies hat einen speziellen Grund: Der Eurener MGV folgt einer langen Tradition, indem er an dem auf den Dreikönigstag folgenden Sonntag zu einem Kirchenkonzert einlädt. Ebenso Tradition wie der Termin hat der erlesene Chorgesang, der im ersten Konzertteil die Weihnachtszeit im zu Ende gehenden Zyklus noch einmal kräftig aufleben lässt. Die 700 Besucher waren am Ende des über zweistündigen Konzerts so fasziniert von dem Gebotenen, dass ein fast nicht mehr enden wollender Beifall über die Akteure hereinbrach.

Folglich blieb den Sängerinnen und Sängern keine andere Wahl, als wenigstens zwei Zugaben auf die beeindruckende gesangliche Vorstellung zu geben. Anteil an dem hochkarätigen Musikerlebnis hatten alle Akteure: Dies waren der veranstaltende Männerchor mit 52 stimmgewaltigen Kehlen, der Gegenpart "Cäcilias Töchter" (Leitung Thomas Netter) aus Meckel in der Eifel (24 zarte Mädchenstimmen) und nicht zuletzt der Trierer Star-Tenor Thomas Kießling.

Hinzu kamen die facettenreiche Vielfalt und die hohe Musikalität des Solisten wie die der beiden überaus homogen agierenden Klangkörper, die der feierlichen Musikstunde eine besondere Note verliehen - es schien, als würde Kießlings Stimme die Sängerinnen und Sänger zu noch größeren Leistungen beflügeln.

Die Besucher fanden sich nicht nur in der Rolle der Zuhörer wieder, sondern an sie ging die freundliche Aufforderung, bei den bekannten Weihnachtsliedern kräftig mitzusingen. Die Gesamtleitung lag bei Chordirektor Manfred Neimann. Die musikalische Begleitung besorgte Christoph Jung am Piano.

Zu Konzertbeginn hatte sich Pfarrer Franz-Joseph Hohn kurz an die Gemeinde gewandt und auf das Projekt Orgelrenovierung hingewiesen. Eine freiwillige Spende der Besucher sollte die Kirchengemeinde ein kleines Stück näher an die enorme finanzielle Anstrengung heranführen.


Quelle: Trierischer Volksfreund vom 21.01.2004